AK-Studie: Mobiles Internet kann sauteuer werden

Mobiles Internet ist die beliebteste Art der Österreich mit dem Internet eine Verbindung herzustellen. Grund genug, dass sich die AK dem angenommen hat und die unterschiedlichen Tarife für mobiles Internet der Anbieter anzusehen. Die AK hat insgesamt 7 Anbieter von mobilen Internet verglichen. Dabei stellten sie fest, dass das Angebote an mobilem Breitband wächst und wächst und für den Konsumenten es immer schwieriger wird, hier den Durchblick zu bewahren. Besonders die Nebenbedingungen und die technischen Eigenschaften sind meist nur schwer eruierbar und miteinander vergleichbar. Die AK testete folgende Angebote:

  1. A1/bob,
  2. T-Mobile,
  3. Orange,
  4. Drei,
  5. Tele.ring,
  6. Ge org und
  7. Yesss

Die Auswahl ist riesig, denn bei einem Vertrag kann wahlweise ein Datenpaket zwischen 1 und 19 Gigabyte gewählt werden. Im günstigsten Fall kostet 1 Gigabyte 4,00 EUR, 3 und 6 Gigabyte 9,00 EUR und 15 Gigabyte 15,00 EUR. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise hier stabil. Die AK weist die Konsumenten besonders darauf hin, dass es teuer wird, wenn über das vereinbarte Datenpaket gesurft wird.

Jeder Mehrtransfer bei mobilem Internet ist meist teuer zu bezahlen, bei manchen Tarifen wird nur die Geschwindigkeit für den Nutzer zu drosseln (gibt es bereits bei 5 Tarifen). Im allerschlimmsten Fall muss der Konsument für 1 GB Mehrverbrauch satte 49,00 EUR mehr bezahlen! Bei BOB gibts das Standard-GB um günstige 4,00 EUR! Das ist also mehr wie das 12fache!

Die ganze Studie, sowie 3 Spartipps gibts auf der Website der AK.

Wenn das Pauschale aufgebraucht ist, wird die Transfergeschwindigkeit nun bei fünf Tarifen zum Schutz der Nutzer gedrosselt. 2009 waren es drei Tarife.