Orange führt Servicepauschale ein

Der Mobilfunkanbieter Orange hat zum 11. Juli 2011 eine Servicepauschale von 19,90 Euro pro Jahr eingeführt, die fällig wird sobald man einen neuen Vertrag abschließt oder einen bestehenden Vertrag verlängert. Damit ist Orange nach A1 und 3 der dritte österreichische Mobilfunkanbieter, der eine solche Gebühr von seinen Kunden verlangt. Die Pauschale von Orange fällt damit aber etwas höher aus als jene des Marktführers A1, der kürzlich eine jährliche Gebühr von 15 Euro einführte. Im Gegenzug haben Kunden bei Orange allerdings von nun an unter anderem die Möglichkeit ihre SIM-Karten kostenlos zu sperren und zu tauschen, für beide Vorgänge war bisher jeweils eine Gebühr fällig geworden. Die Einführung der Servicepauschale war genau wie die Verlängerung der Kündigungsfrist von bisher acht auf 12 Wochen und die Ausweitung der Rechnungseinspruchsfrist auf sechs Wochen durch eine Änderung der AGB des Mobilfunkbetreibers wirksam geworden. Zudem werden die Kunden bei Orange zukünftig auch bei der Zahlung per Zahlschein zusätzlich zur Kasse gebeten, da eine Zuordnungsgebühr von 3,50 Euro fällig wird, sollte der Zahlschein nicht korrekt ausgefüllt sein. Eine weitere Neuerung für alle Privatkunden stellt die Koppelung der Grundgebühr an die Wertsicherung dar. Orange verpflichtet sich einmal im Jahr, immer im April, die Entwicklung der Verbraucherpreise zu überprüfen und die Gebühr bei einer Veränderung des Verbraucherpreisindexes um drei Prozent nach oben oder unten gegebenenfalls neu festzulegen.