A1 oder BOB?

Die Mobilkom Austria AG gehörte einst zur größten österreichischen Mobilfunkgesellschaft. Im Jahre 1996 wurde sie gegründet unter dem Namen Mobil Austria AG. Sie diente der Mobilfunksparte der Telekom Austria Group. Dann kam es 2010 Mobilfunk- und Festnetzsparte der Telekom Austria Group zur Fusion zurA1 Telekom Austria.
Das Unternehmen vertrieb in Österreich die Marken A1, B-Free, bob und Red Bull Mobile. Die Dienste nahmen rund 4,7 Millionen Kunden in Anspruch. Über 2000 Mitarbeiter kümmerten sich um die Kunden. Auch zu den besten Arbeitgebern in Österreich gehörte das Unternehmen.

Das Produkt A1 over IP bezeichnet die Telefonie über das Internet. Mit einer Online-Registrierung ist die Telefonie nach dem SIP-Standard durchzuführen. Auch die Ruf-Signalisierung ist sehr speziell, denn bei 0664-Rufnummern kann ein Multiring am Mobiltelefon gewählt werden. Seit 2008 ist der Service A1 over IP 4 FREE für die Österreicher freigeschaltet. Der Vorteil an diesem Service ist das kostenfreie Telefonieren im Internet. Auch Chatten ist möglich. A1 over IP ist außerdem mit den mobilen Clients von fring! und Nimbuzz nutzbar. Dazu kommen weitere Nutzungsmöglichkeiten wie MSN, ICQ oder Google Talk.

Nach Aussage des Unternehmens wurden im Jahr 2007 10.000 A1-Vertragskunden gezählt. Darunter fanden sich auch 50 Firmenkunden. So bekam es im selben Jahr auch den Innovationspreis.
Auch den Bereich des Fernsehens hat sich das Unternehmen gesichert. In Verbindung mit Media Broadcast wird das A1 TV angeboten. Damit konnte erstmals der Fernsehsender CNN live auf ein Handy übertragen werden. Auch die Anzahl der Kanäle wird ständig erhöht sowie die Qualität verbessert.

2008 startete das Unternehmen ebenfalls ein Pilotprojekt mit Femto-Routern in Mitteleuropa. Dies diente dem Emfang in schwierigen Gebäuden. Dabei wird ein individuelles 3G-Netz geschaffen, das mit dem A1-Netz verbunden ist. Da dies aber noch relativ unausgereift ist, ist es noch nicht auf dem Markt.

Auch der Dienst, der Bob genannt wird, gehört zum Angebot des Unternehmens. Als No-Frills-Mobilfunkprodukt wird Bob bezeichnet. Ausgesprochen wird dieser Dienst als best of both. Dies bezieht sich auf den Presi und auf das Mobilfunknetz.

Günstige Minutenpreise lockten ebenfalls viele Kunde, genauso wie der Wegfall eines Festpreises im Monat. Anfangs wurde eine Wertkarte verkauft, die mit Name und Adresse angemeldet werden musste. Seit 2007 gibt es auch Prepaidtelefone, die Bob anbieten. Anmelden kann der Kunde sich entweder online oder über eine Hotline. Validieren kann man das Konto durch eine einmalige Abbuchnung von 10 Cent zusammen mit der Nennung einer Codenummer.

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